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Kugelspiel

Der ungewöhnliche Name des Kugelspiels stammt aus der Zeit, als in den angrenzenden Wäldern noch mit Büchse und Kugeln gejagt wurde. Man erzählt, dass sich das Echo des Büchsenknalls in den Hängen des Weinberges fing als Spiel mit dem Schall der Kugeln. Die Büchsen knallen heute nicht mehr im Wald, aber er umgrenzt immer noch die Lage, und seine Nähe ermöglicht den Anbau von qualitativ hochwertigen Weinen.

Die im Westen liegende, 300-350 m hohe bewaldete Kuppe schützt den Weinberg vor Wind und schafft ein gemäßigtes Kleinklima. Morgens erwärmt die Sonne den sandig-lehmigen Boden, der die Wärme für den Rest des Tages speichert. Gerade im Sommer und Herbst wird der nicht zu steile Weinberg den ganzen Tag über von der Sonne bestrahlt. Im Zusammenspiel der geschützten Lage und des vom roten Blasensandstein geprägten Bodens entstehen im Wein zarte, rauchige Noten und eine mineralische Dichte.

Die gerade im trockenen fränkischen Klima wichtige Wasserversorgung wird vom darüberliegenden Wald als Wasserspeicher sichergestellt. Im Gegensatz zu Steillagen sind die Reben des Kugelspiels keinen Temperaturextremen ausgesetzt. Es entstehen frische Aromen von Stachelbeere und Kräutern sowie der, für einen Silvaner aus den oberen Lagen des Steigerwaldes, typischen Würze.

SCHLOSSBERG Silvaner

KIRCHBERG

KUGELSPIEL

SCHLOSSBERG Riesling

TRAUTBERG

BAUSCH

REITSTEIG

HOHNART

 

 

Boden: sandig-lehmiger Ton, durchsetzt mit Blasensandstein
Größe: 16 ha
Rebsorten: Silvaner
Pflanzjahr: 1968-2008
Exposition: Nordwest-Nordost

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