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Trautberg

‚Trucberch‘ oder ‚Trauperg‘, so der alte Name des Trautbergs, wie man ihn in den fürstlichen Weinbau-Urkunden aus dem 13. Jahrhundert lesen kann. Er liegt etwas abseits vom Dorf, was ein Grund gewesen sein kann, warum die Grafen zu Castell den Weinanbau dort über Jahrhunderte hinweg den Zehntpflichtigen überließen. Ähnlich dem Casteller Hohnart ist der Trautberg eine kleine Erhebung unmittelbar vor dem Steigerwald. Er liegt malerisch in einer Talsenke an einem ehemaligen Mühlteich des Gründleinsbachs. Mit seinem Süd- und Süd-West-Hang bietet er beste Voraussetzungen für den Weinbau.
Der Trautberg zeichnet sich neben seiner optimalen Ausrichtung durch seinen leicht erwärmbaren, schiefergrusigen, lehmigen Ton aus. Die nur geringe Erdauflage hält die Wuchskraft der Reben im Zaum und führt zu kleinen, konzentrierten Trauben. Daneben erhält die geschützte Lage des Trautbergs die Wärme im Sommer und Herbst, treibt die Traubenreife voran und verleiht ihnen eine sehr harmonische Säure. Auch die Stare wissen die Güte der Trauben bei ihren regelmäßigen Besuchen im Herbst zu schätzen.

Im Trautberg entstehen Weine mit Aromen von Birne, Aprikose und Banane und einer eleganten, harmonischen Struktur. Gerade in etwas feuchteren und kühleren Jahren überzeugen sie durch ihre vollfruchtige Art. Neben dem Silvaner gedeihen hier sehr aromatische Traminer, die gemeinsam ein außergewöhnliches Cuvée bilden.

SCHLOSSBERG Silvaner

KIRCHBERG

KUGELSPIEL

SCHLOSSBERG Riesling

TRAUTBERG

BAUSCH

REITSTEIG

HOHNART

 

 

Boden: lehmiger Ton, schiefergrusig oben, tiefgründig am Hangfuß
Größe:
4 ha
Rebsorten: Silvaner, Traminer
Pflanzjahr: 1995-1997
Exposition: Süd-Südwest

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