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Bausch

Der Name des Weinbergs steht für ‚hingeduckt‘ oder ‚gekrümmt‘ und beschreibt seine Lage am Steigerwald-Abhang. Bereits im Jahr 1689 waren seine besonderen Eigenschaften Grund genug „allerhand gute Fechser“ wie den Gutedel, den Süßschwarz und den grob weißen Elbling anzupflanzen – Sorten die heute weitgehend unbekannt sind.

Der Weinberg duckt sich hinter dem Dorf nach Osten in den Windschatten des Schlossbergs. Ab dem Morgen ist er von der Sonne bestrahlt und erwärmt sich schon früh am Tag. Sein günstiges und nicht zu heißes Kleinklima erlaubt den Müller-Thurgau-Trauben eine lange Reifephase.

Der über dem Bausch liegende Wald ist Wasserspeicher für die oft trockenen Sommermonate und garantiert den Reben einen gleichmäßigen, kontinuierlichen Vegetationsverlauf sowie den Weinen eine saftige, frische Frucht und lebendige Säure.

Außergewöhnlich sind die Weine aus dem Bausch aber vor allem aufgrund der kräftigen, charaktervollen Struktur, die der tiefgründige und mineralstoffreiche lehmig-tonige Gipskeuper den Weinen schenkt. Dass der Müller-Thurgau aus dem Bausch dank dieser Voraussetzungen das Potential zum Reifen hat, beweisen exemplarisch die Weine aus den Jahren 1971 und 1976 bis zum heutigen Tag.

SCHLOSSBERG Silvaner

KIRCHBERG

KUGELSPIEL

SCHLOSSBERG Riesling

TRAUTBERG

BAUSCH

REITSTEIG

HOHNART

 

 

Boden: lehmiger Ton, sehr mineralstoffreich, tiefgründig
Größe: 16 ha
Rebsorten: Silvaner, Müller-Thurgau
Pflanzjahr: 1995-1997
Exposition: Nordwest

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