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Hohnart

Bereits 1266 wurde der ehemals bewaldete kleine Hügel am Fuße des Steigerwaldes als eine der wichtigen Casteller Weinberge urkundlich erwähnt. Nach der ersten Silvanerpflanzung in Castell, 1659, wurde gerade der Hohnart im Laufe der Jahrhunderte komplett mit Silvanerreben bepflanzt. Ab 1832 wurde dann der Wärme liebende Riesling in die heiße Südlage gepflanzt und heute teilen sich Riesling und Silvaner dieses besondere Terroir.

Tiefgründiger, lehmig-toniger Gipskeuper mit grünem Schilfsandstein kennzeichnet den Boden. Dank der Tiefgründigkeit kann die sehr heiße, direkt nach Süden ausgerichtete und windoffene Lage auch bei Trockenheit im Sommer die Reben mit Feuchtigkeit und Mineralstoffen versorgen.

Die optimale Ausrichtung sorgt für sehr hohe Tagestemperaturen, die durch abends auftretende Winde und kühlere Nachtgrade gesenkt werden. Zusätzlich sorgen die Winde bei Feuchtigkeit durch ein schnelles Abtrocknen für gesunde Trauben. Diese Bedingungen ermöglichen den Reben die volle Vegetationszeit auszunutzen, und sowohl eine optimale Reife zu erlangen wie auch eine lebendige Säure zu behalten.

In Kombination mit Reben im besten Alter bringen Silvaner und Riesling aus dem Hohnart Weine voller fruchtiger Aromen, dichter Struktur und würziger Mineralität hervor. Häufig meint man Anklänge orientalischer Gewürze und hochreifer Früchte wie Bananen oder Aprikosen in den Weinen zu finden.

SCHLOSSBERG Silvaner

KIRCHBERG

KUGELSPIEL

SCHLOSSBERG Riesling

TRAUTBERG

BAUSCH

REITSTEIG

HOHNART

 

 

Boden: lehmiger Ton, schiefergrusig
Größe: 4,5 ha
Rebsorten: Silvaner, Riesling
Pflanzjahr: 1981-1992
Exposition: Süd

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